Dr. Nariman Mahmoodi, Hydrologe im Projekt WetNetBB, referierte bei der European Geosciences Union (EGU) zum Thema „Quantifying water fluxes and storage in degraded peatland using a fully integrated hydrological model“. Die EGU fand in diesem Jahr vom 3. bis 8. Mai in Wien statt und gilt als die größte Geowissenschafts-Konferenz in Europa. Sie bringt über 20.000 Forschende aus Klima-, Erd-, Ozean-, Atmosphären- und Weltraumwissenschaften zusammen. Dr. Nariman Mahmoodi arbeitet in den Bereichen Wasserressourcenmanagement, Klimafolgenforschung und hydrologische Modellierung. Im Projekt WetNetBB gehört er zum Team des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), einem der führenden Institute für Agrarökosystemforschung in Europa.
Die Besonderheit beim hydrologischen Modell von Dr. Nariman Mahmoodi ist die Kombination der Analysen von Oberflächenwasser, Bodenfeuchte, Grundwasser und Vegetationsprozessen in degradierten Mooren, mit welcher er die Quantifizierung und Bewertung deren Wiedervernässung sowie hydrologischer Flüsse unter sich ändernden Klima- und Umweltbedingungen erzielt. Prof. Dr. Steffen Kolb (ZALF), verantwortlich für die Begleitforschung im Projektkonsortium: „Langfristig generieren wir mit Monitorings von Umweltdaten zu Böden, Treibhausgasen und Vegetation die Wissens-Grundlage zur Bewertung der dauerhaften Etablierung einer Moorbewirtschaftung und der damit verbundenen Erreichbarkeit von Zielen im Klima- und Biodiversitätsschutz.“
WetNetBB-Projektleiterin Prof. Dr. Annette Prochnow kann bereits im dritten von insgesamt zehn Projektjahren auf mehrere Vorträge des Forscherteams bei internationalen Konferenzen zurück blicken. „Das zeigt auch die Wahrnehmung der Zukunftschancen, die forschende Kolleginnen und Kollegen im Ausland mit unserer Arbeit verbinden“.
